Spiralgalaxie NGC 253 %20klein%20(2)%20.jpg)
Im Innern der Galaxie befindet sich der Kern (Nukleus),
der mit ensprechendem Histogramm-
strecken sichtbar wird. Sättigung sollte daher bei
jeder Aufnahme auch im hellen Nukleus
unter allen Umständen vermieden werden.
Im Nukleus sammelt sich Materie um ein Schwarzes Loch. Aus der Literatur sind Strukturen zu entnehmen, welche teilweise in unseren Aufnahmen erkennbar sind. Andere, nicht sichtbare Strukturen, lassen sich aber einzeichnen. Dies fördert das Verständnis für die Mechanismen, die in einer Galaxie wirksam sind und die letztendlich auch die "zentrale Maschine" im Innern antreiben.
Aber auch der äußerste Rand einer Scheibengalaxie ist interessant, auch wenn er üblicherweise kaum Beachtung findet: Die Enden der Spiralarme erstrecken sich längst nicht so weit hinaus. Nur diffuses Licht auf tiefen Aufnahmen deutet darauf hin, dass sich auch hier draußen Sterne befinden. Um all dies zu zeigen, meine ich, dass man eine Galaxie gar nicht zu lange belichten kann.
Und noch etwas gibt es in anderen Galaxien zu sehen: HII-Regionen und Kugelsternhaufen (kH). Auch diese erschließen sich dem "Sternfreund" meistens erst auf tieferen Aufnahmen. Zudem muss man wissen, wo sich diese befinden. Hierbei hilft Fachliteratur, die mit Fotokarten von den großen Astronomie-Servern des Internet zu saugen ist. Diese Server sind auch uns Amateuren zugänglich. Es gibt also wirklich keinen Grund, sich all die uns aus der Milchstraße vertrauten Objekte nicht auch als extragalaktische Objekte in einer der uns nahen Galaxien mittels CCD anzuschauen. Sogar einzelne Sterne lassen sich dort beobachten.
Einige solcher Objekte habe ich versucht, in NGC 253 zu identifizieren. Die mittels "Hot Spots" über die obere CCD-Aufnahme verlinkten Ergebnisse dieser Recherche enthalten Skizzen und auch Fotokarten, die es Ihnen erlauben sollen, mir auf dem Weg hinaus ins All zu folgen ...